Bright Shadow

The only thing he has always profoundly loved is music. He has an interesting aura, that special something and a certain warmth and energy you don’t often feel. He feels every single word he speaks and is not afraid of admitting fears, showing desires and talking the truth. Maybe two hours are not enough to judge, maybe a lifetime is not. Still I allow myself to say that he is a person with a good heart, with much light and love to give.

Dean Aladay, a musician and fashion photographer from London fell in love with music when he was young. His mother had bought a piano which she gave up playing quickly. Dean though, felt a strong desire to learn it and started playing. He taught himself and he tried it with a teacher, but he was told that it is impossible as he was not able to read music. Later he bought a guitar with his friend. A cheap one from the closest music store in town. They shared it.

Dean played with many different people, he played in college and was mostly obliged to play music that was not his kind of music. Time, society and other circumstances always mainly decided the genre.

At an early age and after a very disappointing experience, Dean and his friend went to the United States to play and travel. They played in different bars, pubs and clubs. In some states they stayed longer in others they simply passed through. Dean, half Iraqi and half Cuban, felt the desire to visit Cuba, his unknown home, with which he fell in love. He told me that it is very special and very different. He told me that music there, has a very impressive power. He told me that other things matter there, a need such as ours, to always stay connected, to always be available through devices does not exist. People live.

He explained me that in London, everybody tries to be different from one another and ends up being so similar. He grew up there but now spends much of his time in Paris where he found his love. The first thing he asked me was if I was feeling guilty at times, guilty for living in Paris and not living with my family who misses me. Nobody ever asked me that. Even I never did. And my answer was yes, I do feel guilty and so does he.

Dean earns money as a fashion photographer. He takes pictures by communicating a lot, by creating a connection and therefore creating emotions that you could not get otherwise.
It is not about the perfect make-up, the clothes or the posing, it is something less detailed, more profound.

The only thing he has always profoundly loved is music
and it has saved his life more than once, many times.

Dean is to 95% blind and I decided to tell you this at the very end,
because I wanted you to see him without having this in mind.

This was one of my most inspiring encounters and therefore one of my hardest interviews to write.
I feel that any word I choose can’t do justice.

Thank you Dean,
Jahnam

You should check out their music here:
The Shades – Soundcloud
The Shades – Youtube
The Shades – Facebook

Dean Aladay

The Shades

Das Einzige, dass er wirklich jemals ohne Zweifel geliebt hat ist Musik. Er hat eine interessante Aura, das gewisse Etwas und eine besondere Wärme und Energie, die man nicht häufig spürt. Er fühlt jedes einzelne Wort dass er spricht und fürchtet sich nicht davor Ängste einzugestehen, Verlangen zu zeigen und die Wahrheit zu sagen. Wohlmöglich genügen zwei Stunden nicht um zu beurteilen, eventuell genügt ein Leben nicht, dennoch erlaube ich mir behaupten zu können, dass er ein gutes Herz hat und viel Liebe und Licht zu geben hat.

Dean Aladay, ein Musiker und Modefotograph aus London, verliebte sich in die Musik als er noch jung war. Seine Mutter hatte ein Klavier gekauft und gab schnell den Versuch auf spielen zu lernen. Dean hingegen verspürte ein starkes Verlangen es zu erlernen und fing an zu spielen. Er brachte es sich selbst bei und versuchte es auch mit einem Lehrer, der jedoch empfand es als unmöglich, da Dean die Noten nicht lesen konnte. Später kaufte er eine Gitarre mit seinem Freund. Eine günstige aus dem nahegelegensten Musikladen. Sie teilten sie.

Dean hat mit vielen unterschiedlichen Leuten gespielt, er spielte in der Schule und war hauptsächlich dazu gezwungen Musik zu spielen, die nicht seine Art von Musik war. Die Zeit, die Gesellschaft und andere Umstände haben meist das Genre bestimmt.

In jungen Jahren und nach einem sehr enttäuschenden Erlebnis gingen Dean und sein Freund in die USA um dort zu spielen und zu reisen. Sie spielten in Bars, Pubs und Clubs. In manchen Staaten blieben sie länger, durch andere reisten sie lediglich. Dean, halb Iraker und halb Kubaner, spürte das Verlangen danach nach Kuba zu reisen, seine unbekannte Heimat in die er sich verliebte. Er erzählte mir Kuba sei sehr anders, sehr speziell. Er erzählte mir, dass Musik dort eine beindruckende Kraft habe. Er erzählte mir, dass dort andere Dinge wichtig sind, der Bedarf wie bei uns, ständig und überall verbunden zu sein, ständig und überall mithilfe von Technik erreichbar zu sein existiere dort nicht. Leute leben.

Er erklärte mir, dass in London jeder versucht anders als der Andere zu sein und dann letztendlich alle gleich sind. Er ist dort aufgewachsen aber verbringt nun die meiste Zeit in Paris. Er hat hier seine Liebe gefunden und genießt den besonderen Flair hier. Die erste Frage die er mir gestellt hatte war ob ich mich schuldig fühle hier in Paris zu leben und nicht bei meiner Familie zu sein die mich vermisst. Niemand hat mich das je gefragt, selbst ich nicht, und meine Antwort war ja, so wie seine auch.

Dean verdient sein Geld als Modefotograph. Er macht Fotos indem er viel Kommuniziert und eine Verbindung herstellt. Dies ermöglicht es ihm, Emotionen zu generieren, die er sonst nicht bekommen könnte.
Es geht nicht um das perfekte Make-Up, die Kleidung oder die Posen, es ist etwas weniger detailliertes und wesentlich tiefgründigeres.

Das Einzige, dass er wirklich jemals ohne Zweifel geliebt hat ist Musik und sie hat ihm einige Male das Leben gerettet.

Dean ist zu 95% blind und ich habe mich dazu entschlossen euch dies am Ende zu erzählen damit ihr ihn ohne diese Info im Hinterkopf betrachtet.

Es war ein sehr inspirierendes Treffen und deswegen eines der schwersten Interviews zu schreiben.
Ich fühle mich als ob keines meiner Worte dem gerecht werden kann.

Vielen Dank Dean,
Jahnam

Findet seine Musik hier:
The Shades – Soundcloud
The Shades – Youtube
The Shades – Facebook

Jatinder Durhailay by Dean Aladay
Jatinder Durhailay by Dean Aladay

Jatinder Sky
Jatinder Durhailay by Dean Aladay

Revolutionist | Believer | Individualist | Doer | Nonconformist | Optimist | Lover

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